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Besonderes auf Kuba

Ausführliche Informationen zu Kuba erhalten Sie auf unserer Spezialseite www.kuba-netz.de

Was macht Kuba so besonders?

Entdecken Sie Kuba! Die größte Insel der Karibik erwartet Sie mit weißen Stränden unter tropisch heißer Sonne, exotischen Nationalparks und Städten, die ihren kolonialen Charme immer noch versprühen. Sie werden auch spüren, daß man in diesem Land seit über vierzig Jahren anders denkt. Das wird vor allem dann deutlich, wenn Sie Ihr Hotelareal verlassen und auf eigene Faust durchs Land reisen.
In Privatquartieren, den so genannten „casas particulares“ kann man preiswert übernachten und selbst in der einfachsten Hütte auf Leute von hohem Bildungsstand treffen. Man wird auch kritische Töne hören, z. B. zur fehlenden Presse- oder Reisefreiheit, vor allem zu den Exekutionen der jugendlichen Bootsentführer im Jahr 2003. Der Schock sitzt tief: »Nicht einmal ihre Mütter durften sie vorher noch sehen«, so hört man heute noch. Dennoch sollte man sich hüten, in die Kritik einzusteigen. Kubaner können auf Kritik an ihrem Land empfindlich reagieren. Die meisten identifizieren sich mit Kuba und viele sind überzeugte Sozialisten. Fidel Castro verteilte das Land nach der Revolution schließlich an „das Volk“ und schuf eine in Lateinamerika einzigartige Solidargemeinschaft, deren Geist bis heute nachwirkt.
Kuba unterhält „Schutzzonen“ für beide Seiten. Auf der einen Seite staatliche Erholungsheime oder Hotels nur für Kubaner und auf der anderen reine Touristenzentren. Und da immer mehr Kubaner auch Devisenrestaurants und -hotels bevölkern, werden Sie auch die Grauzonen kennen lernen, in denen die Zukunft darauf wartet geboren zu werden.

Besonderes auf Kuba

Kuba in der Karibik

Karibik-Insel Kuba

Gerade auf Kuba ist der spanische Kolonialstil der karibik noch sehr gut sichtbar

Kuba ist mit fast 1000 km horizontaler Länge und ca. 111.000 m⊃2; die größte Insel der großen Antillen und in der Karibik. Sie belegt Platz 15 der größten Inseln weltweit. Der Nordwesten grenzt an den Golf von Mexiko. Im Westen liegt die mexikanische Halbinsel Yucatan. Die Beziehungen zum nördlichen Nachbarn USA sind nach wie vor gespannt, haben sich aber in den letzten Jahren gebessert.
Kuba ist relativ eben, mit ausgedehnten Hügellandschaften und, hauptsächlich im Südosten, Bergen. Der höchste Punkt ist der Pico Turquino (ca 1.970 m) in der Sierra Maestra.
Havanna ist die pulsierende Hauptstadt und die größte Stadt Kubas, gefolgt von Santiago de Cuba, Holguín und Camagüey.

Am stärksten zeichnet sich der beginnende Auf- und Umschwung in der Hauptstadt von Jamaika, in Havanna ab, der „Stadt der Säulen“, wie der kubanische Schriftsteller Alejo Carpentier sie nannte. In der Metropole, in der mehr als 2 Millionen Menschen leben und arbeiten, drängen sich heute Touristen aus Europa, Japan, Lateinamerika und selbst aus den USA.
Die eindrucksvolle Altstadt ist bereits renoviert und zeigt besonders deutlich das Umdenken der kubanischen Regierung. Die herausgeputzten Gebäude aus den glanzvollen Epochen Havannas haben nichts von ihrer Ausstrahlung verloren. Ob man eine echte Havanna schmauchend, die gleichen Bodegas aufsucht wie seinerzeit Hemmingway, in einer der zahreichen Musiklokale die authentische, kubanische Musik genießt oder bei einer Fotosafari durch die Strassen Havannas jeden der wunderschönen und liebevoll gepflegten, amerikanischen Strassenkreuzer aus den 50er Jahren auf Bildern konserviert, man weiß sofort, wo man sich befindet. Havanna ist einfach unverwechselbar. Immer schon prunkvoller und aussergewöhnlicher als alle anderen Städte der Karibik, steigt Havanna nach Jahrzehnten des Verfalls wie Phönix aus der Asche und ist heute fast schon wieder so bunt und lebendig wie zu den Zeiten vor der Revolution. Besuchen Sie bei ihrem Havanna Aufenthalt auch unbedingt eine der dort ansässigen Zigarrenmanufakturen, lassen Sie sich aber nicht verleiten von einem der Angestellten eine Zigarre zu kaufen. Es ist verboten und kann sie in Schwierigkeiten bringen. Im günstigsten Fall erhalten Sie nur eine Verwarnung, die mit einer Geldstrafe verbunden ist. Wer unbedingt eine handgerollte Havanna erstehen möchte, kann dies meist am Anschluss an die Besichtigung im manufaktureigenen Shop tun.

Nicht weit ausserhalb der Metropole erheben sich sanfte Gebirge, aus denen Quellen sprudeln, Orchideen blühen neben einem Wasserfall. Auf Wanderwegen kann man in den großzügigen Naturschutzgebiete mit der üppigen Flora und Fauna von Kuba in Kontakt kommen. In einigen Kilometern Entfernung können Gäste der Aussichtshotels von der Terrasse einen Blick ins Tal der Mogotes werfen.
Bodennebel schweben um die buckligen Kalksteinberge. Eine fast mystische Erfahrung.
Eins der besten Tabakanbaugebiete der Welt ist das Valle de Viñales. Von hier kommt auch ein Großteil des Tabaks, der zur Herstellung der berühmten Havanna Zigarren verwendet wird.
Direkt anschliessend findet man die Halbinsel Guanahacabibes mit dem bekannten Tauchgrund María La Gorda.
Im Osten Havannas liegen ausser den Stränden der Hauptstadt, das Yumurí-Tal und Kubas berühmtester Badeort: Varadero mit seinem endlosen Sandstrand.
Im Südosten von Havanna befindet sich das größte Sumpfgebiet der Karibik, die Ciénaga de Zapata. Ein von Kanälen, Lagunen und Flüssen durchzogener, von Krokodilen, Seekühen, Schlingpflanzen und Vögeln belebter Urwald und Naturschutzgebiet.
Aber hier beginnt erst das „richtige“ Kuba.

Die kubanische Insel verläuft in geschwungenem Bogen noch fast 1000 km weit in Richtung Haiti. Ein Urlaub reicht nicht aus, um alles zu entdecken, auch wenn man die größten Entfernungen mit dem Flugzeug zurücklegt. Ein Ziel ist sowieso nur über den Luftweg erreichbar: die Koralleninsel Cayo Largo mit ihrem Traumstrand, die auch bei Kubanern sehr beliebt ist.

Straßen auf Kuba

Die Autopista Central bildet das „Rückgrat“ der Insel und verläuft in der Mitte des langen Inselkörpers. Sie passiert dabei eine Provinzmetropole nach der anderen, die an ihr aufgereiht sind wie Perlen an einer Schnur.
In Richtung Osten ist Santa Clara die erste der Provinzstädte. Die Einnahme der Stadt am 1.1.1959 durch Che Guevara läutet den Sieg der Revolution ein. Von der nächsten Stadt, Sancti Spíritus, ist das Escambray-Gebirge leicht zu erreichen. Im Hinterland findet man kühlen Nadelwald, Stauseen, tiefe Täler, versteckte Wasserfälle und am Meer die Städte Trinidad und Cienfuegos. Vor allem über die Kopfsteinpflastergassen von Trinidad muss man einmal spaziert sein und den Blick vom Mirador des Stadtmuseums über die Dächer der nahezu unversehrt erhaltenen Kolonialstadt genossen haben.
Hinter Sancti Spíritus fällt Kuba zu einer schier endlosen Ebene von Viehweiden ab. Vereinzelt finden sich hier Königspalmen, von tropischem Himmel überwölbt.
In unregelmäßigen Abständen voneinanderv liegen hier die Städte Ciego de Ávila, Camagüey, Las Tunas und Holguín. Es sind lebensfrohe Provinzmetropolen, die ein reges Eigenleben fern von Havanna führen.
Entlang der Strasse laden immer wieder Stichstraßen zu Abstechern an die Nordküste ein. Beispielsweise zum neu erschlossenen Touristenort Cayo Santa María oder zur Urlaubswelt von Cayo Coco und Cayo Guillermo mit ihren Buchten und Stränden, Flamingolagunen und Mangrovenwäldern. Kleine Hafenstädte und die Ferienzentren Playa Santa Lucía und Guardalavaca sind von hier aus leicht zu erreichen.
Das Ostende von Kuba wartet mit einer weiten Flussebene und der Sierra Maestra auf, die zum höchsten Gipfel des Landes aufsteigt. Dazu findet man hier mit Baracoa die älteste Kolonialstadt und Santiago de Cuba, die früheren Inselhauptstadt. Im Osten schlägt das wahre Herz Kubas und das Leben ist geprägt von Lebensfreude und von einer kräftigen Prise afrokubanischen Temperaments.