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Besonderes auf Grenada

Was macht Grenada so besonders?

Grenada, die Gewürzinsel.
Weiße Palmenstrände, türkisblaues Meer, jede Menge unberührte Natur - das lädt nicht nur Reisende, sondern auch Filmcrews ein. Nach monatelanger Suche in der Karibik wurde der Hollywood-Streifen "Fluch der Karibik" auf den Grenadinen gedreht.
Das Exotik-Paradies der Karibik ist kein Ziel für den Massentourismus und lädt besonders Individualisten und Naturliebhaber zu Entdeckungstouren auf eigene Faust ein. Vorbei geht es an Kraterseen, wie dem Grand Etang, umgeben von Dschungel und Gewürzplantagen, zahlreichen Wasserfällen und warmen Quellen, Nationalparks etc.
Über 40 feinsandige, weiße Traumstrände mit einer Bilderbuchkulisse warten auf Grenada-Urlauber. Der längste Strand ist der Grand Anse Beach mit über 3 km Länge. Im Süden der Insel locken 30 Tauchreviere und ein Dutzend Schiffwracks Unterwasser-Fans an. Absolutes Highlight ist das Kreuzfahrtschiff "Bianca C". Mit über 180 m Länge und acht Decks ist es das größte Schiffswrack der Karibik.

Wer hinter die Kulissen der "Gewürzinsel" blicken will, besucht den "Laura Spice Garden" in der Nähe von Perdmontemps in St. Davids oder macht eine Führung durch die "Gouyave-Muskatnuss-Kooperative". Auch die kleinen Eilande Petite Martinique und Carriacou lohnen einen Abstecher mit dem Boot.

Grenada Besonderes

Karibik Wohnung

Wohnen in der Karibik

Die Farbenpracht der Häuser ist eines der Erkennungszeichen der Karibik

Ideal is Grenada auch für heiratswillige und Paare in den Flitterwochen. Das entsprechende Ambiente schafft hierbei die Natur der Insel.
Lianenbehangene Urwaldriesen formen die Kathedrale, eine Felsplattform im smaragdgrünen Becken vor einem der sieben Wasserfälle der "Seven Sisters" den Altar. Danach ein Bad im Honeymoonpool mit Champagner und Früchten - romantischer geht es nicht

Grenada hat eine reichhaltige Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Ausflüge.
Vom Segeln in den Grenadines über die Beobachtung von Walen und Delphinen, Wandern im Regenwald, Schwimmen in erfrischenden Wasserfällen, geführte Inselrundfahrten, bis hin zu Tagestrips zu den Nachbarinseln und noch vieles mehr.

St. George's ist die Hauptstadt der Insel und zugleich einer der landschaftlich am reizvollsten gelegenen Orte der Karibik. Die Häuser ziehen sich rund um einen tiefen, hufeisenförmigen Hafen weit den Hang hinauf. Mit ihren engen, steilen Straßen und den pastellfarbenen, kreolischen Häusern aus dem 19. Jahrhundert, die teilweise noch mit den roten Ziegeln, die einst den Schiffen aus Europa als Ballast dienten, gedeckt sind, macht die Stadt einen äußerst malerischen Eindruck. Frachtschiffe, Kreuzfahrtschiffe und bunt bemalte Schoner aus Carriacou legen in dem lebhaften Hafen an. Er ist umgeben von Handels- und Warenhäusern sowie schönen Cafés.
Hinter dem Hafengebiet steigen die Straßen steil an und den Abschluss bilden die in satten Grüntönen leuchtenden Hügel von Grenada.
Es macht Spaß, durch das Labyrinth der engen Straßen und Gassen westlich des Hafens zu schlendern und den Polizisten zuzuschauen, die an unübersichtlichen Ecken den Verkehr regeln. Im Stadtzentrum gelegen findet sich das Grenada National Museum. Es ist in einer ehemaligen französischen Kaserne aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts untergebracht.
Am östlichen Eingang des Hafens bewacht das Fort Frederick die Stadt. Man hat von hier aus eine herrliche Aussicht auf die Südwestküste Grenadas. Das Fort aus dem späten 18. Jahrhundert ist in gutem Zustand erhalten.

Grenadas Touristenzentrum Grand Anse verfügt über einen herrlichen, weißen Sandstrand, türkisblaues Wasser und wird im Hintergrund von tiefgrünen Hügeln überragt. Händler verkaufen am Strand T-Shirts und Gewürzkörbchen und bei anderen kann man sich die Haare flechten lassen. Wer absolute Ruhe und Frieden sucht, sollte die Halbinsel Quarantine Point (eine einstige Leprakolonie) überqueren und die malerische Nachbarbucht Morne Rouge besuchen.

Durch das gebirgige Zentrum der Insel führt die Grand Etang Road zum Grand Etang Forest Reserve mit seinen Wasserfällen und zahlreichen Wanderwegen. Die enge, kurvige Strecke ist von Farnen, Bambus, Heliconia und Kapokbäumen gesäumt und der Inbegriff einer spannenden Fahrt durch den Regenwald. Bei Constantine stürzen die Annandale Falls aus der grünen Hölle 10 m tief in ein Becken, in dem man hervorragend schwimmen kann. Kurz hinter Constantine liegt der Grand Etang National Park mit herrlicher Aussicht auf die Westküste, zahlreichen Wanderwegen und einem Kratersee.

Carriacou
Auf dieser kleinen, ländlichen Insel geht alles ein wenig langsamer vonstatten als anderswo. Aber genau dieser Lebensrhythmus macht einen großen Teil ihrer Anziehungskraft aus.
Carriacou ist vor allem von Ziegen bewohnt, die in dem trockenen Buschwerk, das von vereinzelten Kakteen, Akazien und leuchtenden Bougainvilleas durchsetzt ist, nach Futter suchen.
Die beschauliche Atmosphäre und der natürliche Hafen der Insel haben zwar schon immer Segler angezogen aber ansonsten ist Carriacou von den Touristen noch weitgehend verschont geblieben. Die herrlichen Strände sind angenehm leer und es ist kaum ein Problem, eine Unterkunft zu finden. Von Carriacou hat man einen herrlichen Blick auf die benachbarten Grenadinen sowie einige Inselchen direkt vor der Küste, auf die man zum Picknicken, Schnorcheln oder Tauchen übersetzen kann. Carriacou kann von St. George's aus per Boot oder von Grenadas Flughafen Point Salines per Flugzeug erreicht werden und eignet sich auch herrvorragend für einen Tagesausflug.

Petite Martinique

Dieser winzige, kreisförmige Vulkankegel ragt etwa 5 km nordöstlich von Carriacou aus dem Meer. Die meisten der wenigen Einwohner von Petite Martinique leben vom Fischfang und die Insel hat das höchste Pro-Kopf-Einkommen der Region. Wer friedliche Stille sucht, kommt voll auf seine Kosten. Die Inselbewohner stehen in dem Ruf, Eigenbrötler zu sein und sich durch Schmuggel gerne ein paar Scheine dazuzuverdienen. Auf Petite Martinique gibt es eine Schule, eine Kirche, ein Gästehaus und einen Laden mit Bar, aber keine Polizei, keinen Zoll und keine Banken. An der Westküste führt zwar eine Straße entlang, doch die meisten Leute gehen zu Fuß. Zweimal pro Woche verkehrt ein Frachtschiff zwischen Petite Martinique und Hillsborough auf Carriacou.